Bei Topgolf steht jeder Schlag ganz genau im Fokus: 14 Hochgeschwindigkeitskameras und 640 Laser verfolgen und messen Flug und Landung der Bälle. Eine Annäherung an die erste Anlage Österreichs, die Ende Jänner in Brunn am Gebirge ihre „Bays“ eröffnet.
Der Ball hoppelt ein paar Mal dahin, wird immer kleiner und ist auf dem strahlend grünen Untergrund bald nicht mehr eindeutig zu erkennen. In weiterer Ferne schirmen 50 Meter hohe Netze das dahinterliegende Hotel ab. „Wir haben zwar Golf im Namen, wir sind aber ein Unterhaltungskonzept“, sagt David Speiser, CEO des zentraleuropäischen Lizenznehmers von Topgolf.
Topgolf ist auch für Nichtgolfer ein spaßiges Format mit sofortigen Erfolgserlebnissen. Ab 31. Jänner öffnet die neu gebaute Anlage in Brunn am Gebirge an der südlichen Stadtgrenze Wiens – die 107. weltweit.

Der gechipte Ball
102 „Bays“ für bis zu sechs Personen (ab fünf Euro pro Person und Stunde) erwarten die Gäste auf der 7.500 m² großen Anlage, rund 50 Millionen hat sie gekostet. Zur Auswahl stehen drei Spielformate: das „Angry Birds“-Setting, das namensgebende „Topgolf“ und eine Art klassischer Golfsimulator. Möglich machen das Erlebnis 14 Highspeed-Kameras am Dach sowie 640 Laser, die die Flugbahn über 50 Meter berechnen und dank verbauter Chips auch die Landung präzise erfassen. Eine Viertelmillion solcher Bälle ist im Umlauf.
Die Angestellten sammeln die Bälle mit Mini-Autos ein; im Gebäudeinneren werden sie gewaschen, die Chips geprüft und über Rohre wieder verteilt.
Roboter servieren und singen
Die Technik verläuft mit 70 Kilometern Kabel im Hintergrund. Das Serviceteam wird von zwölf Getränke- bzw. zwei Essensrobotern verstärkt, die sogar Geburtstagslieder singen können. Wer gerade nicht spielt, kann es sich bei kostenlosem Zutritt an der Bar vor dem größten Fernseher Österreichs gemütlich machen: Sport schauen auf 34 m² Bildschirmfläche. Bei sommerlichen Temperaturen lockt die Terrasse mit Blick auf den Wakeboard-See nebenan.


